Die Gesprächsreihe „Denkanstöße im Mehrgenerationenhaus“ bleibt ein Erfolgsformat.
Impulsgeber und Moderator Prof. Dr. Buchmann begrüßte den erfahrenen Psychosomatiker und -therapeuten Prof. Dr. Dr. Norbert Grulke mit dem er über das Thema „Gesundheit beginnt im Kopf“ sprach. Der Experte machte deutlich, dass die mentale Einstellung einen erheblichen Einfluss auf die körperliche Gesundheit hat. Selbst im höheren Alter sei Veränderung möglich, betonte Dr. P. Wichtige Resilienzfaktoren seien die Bereitschaft zur Veränderung, das Anerkennen der Realität, das Setzen von Grenzen und ein gewisses Durchhaltevermögen. Auch das soziale Umfeld und stabile zwischenmenschliche Beziehungen spielten dabei eine entscheidende Rolle. „Einsamkeit macht krank“, betonte er.
Für die Förderung der Gesundheit hob der Experte vor allem soziale Beziehungen, sinnstiftende Tätigkeiten und die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hervor. Damit bestätigte er zugleich die positiven Effekte ehrenamtlichen Engagements auf die psychische Gesundheit.
Im Anschluss an den Vortrag beteiligten sich die Zuhörerinnen und Zuhörer rege an der Diskussion, stellten Fragen und teilten eigene Erfahrungen. Das große Interesse zeigte deutlich, wie sehr das Thema Gesundheit die Menschen bewegt.
Angelika Strittmatter und Martin Troll vom Vorstand des Vereins Generationentreff LEBENSWert zeigten sich hochzufrieden mit der Resonanz. Ihr Appell an das Publikum: „Engagieren Sie sich ehrenamtlich – Sie tun damit nicht nur anderen etwas Gutes, sondern auch sich selbst.“
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